Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Die Untersuchungs- und Behandlungsabläufe im Krankenhaus werden immer komplexer und damit steigt die Notwendigkeit, diese komplexen Zusammenhänge auch gut zu organisieren. Hinzu kommen kürzer werdende Verweildauern und immer noch sich vermehrender Einsatz von Technik in den Krankenhäusern. All dies führt zu einem gewissen Maß an Fehlern, dass wir in ihrem und auch in unserem Interesse vermeiden wollen. Wir haben uns deshalb eine Reihe von Schwerpunkten gesetzt, die dazu beitragen soll:

1. Wir unterziehen uns regelmäßig der Zertifizierung (Qualitätsberichte). Darin werden alle Abläufe innerhalb des Krankenhauses kontrolliert, also auch  diejenigen, die den Patienten zugewandt sind und die ihn in bestmöglicher Ablaufform behandeln sollen.

2. Wir haben ein System zur Erfassung von Beinahe-Unfällen etabliert. Dabei können alle Mitarbeiter des Hauses anonym Beinahe-Fehler an eine zentrale Stelle melden. Die jeweiligen Vorkommnisse werden beraten, damit man daraus konkrete Konsequenzen für die Zukunft ziehen kann. Das System heißt CIRS = Critical Incident Reporting System und wird für sie ständig weiter gepflegt.

3. Wir leben eine angstfreie Fehlerkultur. Wir alle wissen, dass wir Fehler machen. Wir können nur versuchen die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines solchen Fehlers zu senken. Dafür ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihre Informationen offen mitteilen und diskutieren können.

4. Wir gewährleisten einen hohen Hygienestandard. Bei uns sind 1,6 Fachkräfte und 1 Hygienebeauftrager Arzt mit Hygieneaufgaben betraut. Eine zentrale Hygienekommission kümmert sich um die hygienischen Belange des Hauses und sorgt beispielsweise auch dafür, dass regelmäßig Tests in einzelnen Abteilungen durchgeführt werden. Wir versuchen das Risiko der Verbreitung des sog. MRSA (Multiresistente Staphylococcus aureus, nur schwer mit üblichen Antibiotika zu bekämpfen) zu verhindern. So gehören regelmäßige Hygiene, insbesondere Hände-Hygiene (!) und der intelligente Einsatz von Antibiotika dazu.