Chronischer Durchfall – was steckt dahinter?

Chronischer Durchfall ist ein häufiges Krankheitsbild in der Praxis des Hausarztes oder des Internisten. Man spricht von Durchfall bei mehr als 3 Stuhlentleerungen pro Tag und bezeichnet ihn als chronisch, wenn er länger als 14 Tage besteht. Häufig geht er mit einer Reihe weiterer Symptome einher. So bestehen oft Übelkeit oder Brechreiz, Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstossen oder Völlegefühl. Alarmierend sind eine Gewichtsabnahme, Blut im Stuhl oder Fieber.

Krampfadern

Der Begriff Krampfadern (Varikosis) stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "Krummadern", d.h. krumme, geschlängelte Adern. Krampfadern sind erweiterte, verlängerte und geschlungene Venen. Prinzipiell können sich alle Venen zu Krampfadern entwickeln, am häufigsten sind jedoch die oberflächlichen Venen der Beine betroffen. Krampfadern gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland. Verschiedenen Studien zu Folge weisen 60 Prozent der Deutschen Venenveränderungen unterschiedlicher Ausprägung auf - Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Meiste sind diese Veränderungen jedoch gering ausgeprägt und ohne wesentlichen Krankheitswert.