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Dienstag, 09.11.2010
Ein Knie nach Maß - neue Technik im Elisabeth Krankenhaus
Dr. Ulrich Schneider, Unfallchirurg am Elisabeth Krankenhaus, geht neue Wege: Ein kleinerer Schnitt, ein passgenaues Knie-Implantat sowie weniger Knochenverlust - das sind die Vorteile der neuen Methode, die Dr. Ulrich Schneider, Chefarzt am Elisabeth Krankenhaus, anwendet.
Seit Jahren ist künstlicher Gelenkersatz eine bewährte Behandlungsmethode. Dabei sind die Patienten grundsätzlich auf normierte Standardgrößen angewiesen. Zwar ist die Technik im Laufe der Jahre immer präziser und individueller geworden. Aus einem Baukastensystem konnte man sich die passenden Komponenten zusammen stellen.
Es ist aber tatsächlich ein Knie nach Maß möglich. Zunächst wird das Bein des Patienten per Computer-Tomogramm genau ausgemessen. Auf der Grundlage dieser Daten wird dann in den USA ein individuell passendes Implantat angefertigt, das dann nach etwa 4 Wochen zur Implantation zur Verfügung steht. Natürlich braucht man für den Einbau eines solchen individuellen Implantates neue Instrumente. Diese werden ebenfalls in jedem Fall individuell und genau passend angefertigt. Die Methode ist sinnvoll, weil sie eben am besten „passt“ und weil beim Einsetzen der Prothese möglichst wenig vom eigenen Knochen des Patienten entfernt werden muss, weniger jedenfalls als bei herkömmlichen Implantaten. Noch wird die Prothese nicht flächendeckend einzusetzen sein, sondern zunächst bei besonderen Erkrankungen.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Knie nach Maß", erschienen am 05.11.2010 in der Recklinghäuser Zeitung.
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Knie nach Maß (844 KB)






