Freitag, 28.08.2015

„Spürbare Qualität“ – Jahresbericht 2014 der Franziskus Stiftung veröffentlicht: Zahl der Patienten und Mitarbeiter erneut angestiegen – Weiterhin positive Entwicklung

Die Franziskus Stiftung blickt mit ihren Einrichtungen auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück: In den 13 Krankenhäusern der in Münster ansässigen katholischen Hospitalgruppe wurden im Vorjahr insgesamt 447.499 Patienten ambulant und stationär behandelt, das sind 8.187 mehr als 2013. Weiter gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeiter: In den Krankenhäusern, Behinderten- und Senioreneinrichtungen sowie den Dienstleistungsgesellschaften der Franziskus Stiftung waren 2014 insgesamt 10.695 Beschäftigte tätig, genau 489 mehr als im Jahr 2013. Der Gesamtumsatz stieg ohne zusätzliche Akquisitionen und nach Konsolidierung von 619 Millionen Euro in 2013 auf 645 Millionen Euro im Jahr 2014. Das entspricht einem Zuwachs von 26 Millionen Euro. Neben Zahlen und Fakten zur Leistungs- und wirtschaftlichen Entwicklung geht es im jetzt erschienenen Jahresbericht der Franziskus Stiftung insbesondere um das Thema „Spürbare Qualität“.

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Sürbare Qualität ist das Schwerpunkthema des Jahresberichts 2014 der Franziskus Stiftung.

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Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung.

Die hohe Qualität soll für alle Menschen, die in Einrichtungen der Franziskus Stiftung kommen, wahrnehmbar sein, das sind das große Ziel und der hohe Anspruch, dem die Stiftungseinrichtungen mit Erfolg nachgehen. „Dass unsere Aktivitäten, Qualität spürbar werden zu lassen, auch gelingen, haben wir in erster Linie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die mit hohem Engagement und großer Verantwortung in unseren Einrichtungen arbeiten“, erklärt Dr. Klaus Goedereis (Bild), Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung, im Vorwort zum Jahresbericht 2014. Die Stiftung ist mit 13 Krankenhäusern, Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie Beteiligungen an Hospizen und Rehabilitationszentren eine der größten konfessionellen Trägerinnen in Nordwestdeutschland.

Spürbare Qualität als Ziel und zentrales Thema des Jahresberichts 2014
Die Franziskus Stiftung arbeitet mit großer Kontinuität seit vielen Jahren am eigenen hohen Qualitätsanspruch. Sie macht Qualität für die Menschen spürbar, die sich den Krankenhäusern und Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe anvertrauen. Das geschieht besonders in der Medizin und Pflege, aber auch in der täglichen Kommunikation, der Fürsorge, der Seelsorge, der Ethik und im Umgang miteinander. Aspekte wie menschliche Zuwendung, Empathie und Wahrnehmung spielen dabei eine große Rolle und sollen den besonderen Qualitätsanspruch spürbar werden lassen.

Christliches Selbstverständnis als Grundlage für Qualität
Das christliche Selbstverständnis treibt die Franziskus Stiftung an, neue Konzepte zu entwickeln und tragfähige Lösungen zu finden, die die Qualität verbessern und für die Menschen, die sich ihr anvertrauen, spürbar machen sollen. So wurden beispielsweise in ausgewählten Hospitälern Zweitmeinungszentren eingerichtet, um Patienten mehr Sicherheit im Vorfeld und in der Abwägung von wichtigen medizinischen Entscheidungen zu geben. Die ganzheitliche Sorge um die Patienten ist ein unverzichtbarerer Teil der Versorgung und Betreuung in den Einrichtungen der Franziskus Stiftung und damit auch des Qualitätskonzeptes. Aus diesem Grund werden neben hauptamtlichen Seelsorgern auch ehrenamtliche Seelsorger ausgebildet, um die Arbeit der Seelsorge zu unterstützen. Über die intensiven Erfahrungen einer ehrenamtlichen Seelsorgerin wird ausführlich berichtet.

Patientensicherheit und Hygiene nehmen bei der täglichen Arbeit in Medizin und Pflege einen sehr hohen Stellenwert ein. Um noch mehr Qualität sicherstellen zu können, wurde ein stiftungseigenes Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene eingerichtet, das stiftungsweit Dienstleistungen rund um das Thema Infektionsmanagement und Hygiene anbietet und so zur Sicherheit der Patienten beiträgt. Für die Einhaltung exzellenter Hygienestandards wurde das St. Elisabeth-Hospital Beckum mit dem „European Hand Hygiene Award 2014“ ausgezeichnet. Viele weitere Auszeichnungen und Zertifizierungen bestätigen den hohen angestrebten Qualitätsanspruch der Franziskus Stiftung. So auch die Auszeichnung mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen für das Projekt „Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus“. Zahlreiche Maßnahmen, wie ein Meldesystem für Beinahe-Zwischenfälle, das „Critical Incident Reporting System“ (CIRS), regelmäßige Mortalitäts- und Morbiditätskonferenzen sowie Risikoinventuren, helfen mögliche Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden und eventuelle Risiken zu senken, um mehr Sicherheit für Patienten zu gewährleisten.

Entwicklung in Zahlen und Daten abgebildet
Der Jahresbericht enthält zudem zahlreiche Informationen, Zahlen und Daten zur Lage der Stiftung und zur Entwicklung der unterschiedlichen Einrichtungen des Verbundes. Dabei geht es um wesentliche Weichenstellungen und Projekte der Stiftung. Ebenso finden sich Kontaktdaten und weitere Übersichtsseiten im Bericht. Dieser liegt als Broschüre vor und steht ebenso zum Herunterladen auf der Website der Franziskus Stiftung zur Verfügung. Wenn Sie Interesse am Bericht haben, können Sie sich gern an die Unternehmenskommunikation der Franziskus Stiftung wenden.

Ansprechpartner:

Winfried Behler (Redaktion Jahresbericht)
Tel. 0251/ 270 79-50
behler(at)st-franziskus-stiftung.de

Volker Tenbohlen (Pressearbeit)
Tel. 0251/ 270 79-55
tenbohlen(at)st-franziskus-stiftung.de